Begriffserklärungen Kunst: Malerei,
Plastiken, Skulpturen, Drucktechniken, Zeichnungen
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Radiernadel
Radierung
Raku
Radiernadel - Eine Radiernadel ist ein Werkzeug, welches aus einem Griff und einer sehr spitzen und speziell gehärteten schlanken Spitze besteht.
Die Radiernadel wird benötigt für das Ausarbeiten von Bildinhalten in
Radier-Techniken. In der
Kunst werden Radierungen mit solchen Werkzeugen
für feinste Schraffuren,
Konturen und Details bearbeitet. Das Werkzeug ist für Radierungen auf Druckplatten aus Kupfer oder Zink vorgesehen, wird aber
wegen seiner Präzision auch bei weicheren Materialien wie für den
Linoldruck benutzt.
Radierung - Die Radierung ist eine Drucktechnik in der Kunst, in dem eine mit einer säurefesten Schicht überzogene Druckplatte aus Kupfer, Zink oder Aluminium,
mit einer
Radiernadel bearbeitet wird. Der Künstler zeichnet mit der Radiernadel und andern Werkzeugen das Bildmotiv seitenverkehrt in die Platte, und legt
dabei den zu druckenden Teil frei. In einem Säurebad werden die Linien der ausgearbeiteten Zeichnung vertieft. Die Bezeichnung Radierung kommt aus dem
lateinischen "radere", und bedeutet: kratzen, schaben, und ist ein aus dem Kupferstich entwickeltes, der
Strichätzung sehr ähnliches Tiefdruckverfahren.
Der Begriff Radierung wird Heute als Sammelbezeichnung für
Tiefdruckverfahren verwendet, bei denen von Platten auch aus anderen Materialien als
Kupfer, Zink oder Aluminium gedruckt wird, z.B. von hartem Kunststoff: Acryl, PVC oder sogar Glas. Von allen
druckgrafischen Techniken ist die Radierung
die am häufigsten angewandte, da den technischen Möglichkeiten und Kombinationen bei der Material- und Werkzeugwahl kaum Grenzen gesetzt sind.
Raku - der Begriff Raku bezeichnet eine Technik für Ton-Keramik, entstanden aus der traditionellen Keramik-Herstellung Koreas und Japans.
Raku-Keramik wird zumeist im Freien gebrannt, dabei wird das glühenden Brenngut mit einer langen Zange dem Ofen bei Temperaturen um 1000° - 1200°
C entnommen und in organischem Brennstoff (Laub, Sägespäne, Stroh, Heu, etc.) eingebettet, der entstehende Kohlenstoff, der Sauerstoffentzug,
sowie die im "Einbettmaterial" enthaltenen Mineralien wirken auf die Keramik ein. Abdrücke des zum Einbetten verwendeten Materials zeichnen sich
farblich und körperlich in der Glasur ab.
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