realistische Malerei
In der Malerei bezeichnet der Begriff "realistische Malerei" einen eng an der Wirklichkeit gebundenen Darstellungsstil.
In der griechischen und römischen Antike, später auch in der Renaissance bis zum 20. Jahrhundert, ist die Bildende Kunst von einer realistischen
Ausdrucksweise geprägt worden. Die ruhige realistische Malerei stellte im 19. Jahrhundert eine Gegenbewegung zur Romantik dar und wurde zum Vorläufer des
kraftvollen Impressionismus.
Neben symbolischer und ornamentaler Kunst waren die meisten Bilder, die vor dem 20. Jahrhundert geschaffen wurden,
"realistische Bilder" im heutigen Sinne des Wortes. Die Maler des akademischen Realismus malten in der Regel geschichtliche und mythologische Themen.
Eine freie Bildgestaltung im Sinne von "schöpferischer Kunst" war noch nicht üblich. Vielmehr wurde die Malerei als Dokumentation oder
als Verehrung ausgeführt.
Realistische Malerei von Manfred W. Jürgens "Porträt Liebespaar" 2001
www.m-w-juergens.de realistische Bilder.
© m-w-juergens
realistische Kunst: -
Neue Sachlichkeit 1925 wurden in Mannheim Werke von 32 Deutschen Künstlern ausgestellt. Die Bilder dieser Künstler waren
gekennzeichnet von einer überschärfen Realität in der Darstellung der abgebildeten Gegenstände und Figuren. Man sprach bei dieser Malerei
erstmals bewusst von realistischer Malerei oder auch vom "Hyperrealismus". 1961 wurde
in Berlin im Haus am Waldsee wiederum eine Ausstellung unter dem Titel "Neue Sachlichkeit" durchgeführt.
Neuer Realismus
Die realistische Malweise im Neuen Realismus ist eine sich in der zweiten Hälfte des 20. Jh. entwickelnde Gegenbewegung zur
expressionistischen Bild-Auffassung. Der "Neue Realismus" nimmt mit der detailgetreuen Abbildung der profanen Alltagsgegenständen des Lebens
wichtige Elemente der Pop Art vorweg.
Hauptvertreter dieser realistischen Bildgestaltung sind die Künstler der Gruppe Nouveau Réalisme. Neu ist hier die Verschmelzung tradierter Bildmittel
der Malerei mit Stilmitteln der Fotografie, was zu einer Revitalisierung des Mediums Tafelbild führte.
Fotorealismus
Der Fotorealismus ist eine Stilrichtung innerhalb der realistischen Malerei, die nach der Pop-Art, in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts
aktuell war, und in der häufig Bildinhalte per Dia-Projektion auf den Bildträger projiziert, und auch als hyperrealistische Malerei auf die
Leinwand übertragen wurde.
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